Anmerkungen zur Anwandter-Herkunft
Der
Name “Anwandter” stellt eine abgewandelte Form des im alemannischen
Sprachbereich vorkommenden Familiennamens “Anwander” dar. Er
warursprünglich ein Flurname u.bezeichnet das Kopfende eines Ackers, wo
der Bauer seinen Pflug wendet. Bekannt ist der Sippenname Anwander seit
1250, als er erstmals in den Zinslisten des Klosters Isny im Allgaü
erscheint.
Recherchen, deren Ergebnisse in dem jährlich
erscheinenden Familienbrief der Sippe Anwander (Herausgeber: H.
Awender, Hochthronstr. 9 Salzburg / Österreich) veröffentlicht wenden,
haben bisher8 A.- Linien ermittelt :
Linie Isny / Bregenz (Anwander),
Linie Kaufbeuren (Anwander),
Linie Mindelheim (Awander),
Linie Mittelberg (Anwander),
Linie Allgäu / Pfalz / Banat (Anwender / Awender),
Preussische Linie (Anwandter; die nach Chile führt),
Linie Oberpfalz (Anwander),
Tiroler Linie (Annewandter).
Die zeitliche Entwicklung dieser Linie wird jetzt untersucht, um ihre
Zusammenhänge (d.h.ob sie blutsverwandt sind oder nicht) u. Struktur
(Stammbäume) zu klären.
Es wird vermutet, dass die Anwandter-Linie entweder aus der Linie Kaufbeuren oder aus der Linie Oberpfalz abstammt.
Die bisher innerhalb der Anwandter-Familie vertretene Ansicht, dass sie
aus polnischem Adel stammt, ist nach Meinung namhafter Genealogen
abwegig u. Entbehrt jeglicher Grundlage.
Dr. Hans Awender, Ulm / Donau / BRD